Mit ihrem dritten Album “Nichts passiert” sind sie in den Albumcharts von Null auf Eins eingestiegen. Silbermond aus Bautzen haben sich ihren Platz in der Riege der erfolgreichsten Bands Deutschlands längst erkämpft. Nach langer Bühnenabstinenz geht die Band auch wieder auf Tour. Mit Berlin, Chemnitz, Dresden und Leipzig spielen sie zwar nicht in der Lausitz, kommen ihr und ihren Fans aber sehr nahe. In dem Sinne bleibt nichts anderes, als einen Song der “Monde” zu zitieren: “Alles Gute liegt vor dir”. In diesem Fall ein Interview mit der Band.

Hallo Silbermond!;-)

Ihr wart jetzt so ca. 1 Jahr nicht mehr auf den Bühnen unterwegs. Wie habt ihr diese Kreativpause genutzt?

Thomas: Wir haben die Zeit für unser neues Album genutzt. Daran haben wir  ziemlich lange geschrieben und deswegen auch nicht live gespielt, damit wir uns voll und ganz darauf konzentrieren können. Leider ist es ja bei Kreativität so, dass das meistens nicht auf Knopfdruck funktioniert und so war die Anfangszeit des Schreibens auch nicht wirklich einfach. Wir mussten erstmal wieder zu unserer Unbeschwertheit zurückfinden und uns auch erstmal von all den Erwartungen von außen frei machen. Irgendwann haben wir uns dann gesagt: wir müssen einfach wieder so an die neuen Songs ran gehen, als wären die beiden Alben zuvor nicht gewesen, als wäre eben „nichts passiert“. Deswegen heißt das Album auch so und ist wohl auch das facettenreichste, was wir bis jetzt geschrieben haben, denn wir hatten den Mut viel auszuprobieren und eben genau das zu machen, worauf wir gerade Lust hatten. Und für diese Experimente brauchten wir auch einfach die eine oder andere Minute mehr.

Laut euren witzigen Podcast- Reportagen seid ihr sehr viel rumgekommen in der Welt. Hat es euch Spaß gemacht ohne Stress das alles zu erleben?

Andreas: Dadurch, dass wir ja mit und wegen unserer Musik unterwegs waren und noch sind, ist das immer spannend und aufregend. Klar, manchmal hat man natürlich auch einen engen Zeitplan aber am Ende des Tages ist es ja doch der Traum eines jeden Musikers, das alles jeden Tag machen zu können und durch seine Musik in Städte und Länder zu kommen, die man vielleicht sonst nie gesehen oder bereist hätte.

Euer neues Album steht ja schon in den Läden. Wie lange habt ihr für die Umsetzung mit allem gebraucht?

Stefanie: So ganz genau kann man das gar nicht sagen, denn die Grundideen sammelt man eigentlich immer und überall. Aber die reine Aufnahmezeit hat sich so über 5 Monate hingezogen. Zusammen mit dem Schreiben der Songs hat es aber dann doch so fast 14 Monate gedauert, bis die Platte jetzt endlich in den Läden steht.

Eure Texte gehen bei den Menschen ins Ohr, wie gelingt es euch diese guten Lieder zu texten?

Thomas: „Nichts passiert“ ist mit Abstand das persönlichste Album, was wir bis jetzt gemacht haben. Aber auch so basieren unsere Texte einfach immer auf persönlichen Erfahrungen oder eben Beobachtungen, die man macht. Und viele dieser Dinge haben andere Menschen eben auch schon so erlebt, deswegen können sie unsere Zeilen vielleicht gut nachvollziehen.

Wie viele Leute stehen ständig hinter der Band Silbermond?

Johannes: Ich würde Silbermond mal als eine Art „Familie“ betrachten. Nicht nur, weil Thomas und ich Brüder sind, sondern weil alle Menschen in unserem engeren Kreis, wirklich Leute sind, die uns schon von Anfang an kennen, teilweise auch aus unserer Heimat kommen oder eben einfach schon unglaublich lange mit uns zusammen arbeiten und auch unsere Freunde geworden sind. Das geht bei unserem „Manager“ los, der schon seit 8 Jahren mit uns unterwegs ist und noch bis vor 2 Jahren unser Tonmann war, bis hin zu unseren Produzenten, die schon unser erstes Album mit uns aufgenommen haben und geht weiter bei unserer Live- Crew. Ein Team, was uns vertraut ist und menschlich mit uns auf einer Wellenlänge liegt, ist uns wichtiger als alles andere.

Freut ihr euch schon auf eure ausgedehnte Tour?

Andreas: Die Vorfreude auf die Tour ist dieses mal so groß wie noch nie, denn wir haben ja echt ne ganze Weile nicht auf der Bühne gestanden. Wir stecken mitten in den Vorbereitungen und haben dieses Jahr das erste mal Songs von 3 Alben, die wir spielen können. Außerdem macht es uns unglaublich Spaß unser Konzert zu gestalten und uns wirklich zu überlegen, wie man die Emotionen der Songs eben auch mit einem gewissen Bühnenbild noch intensivieren kann. Aber letztendlich geht es an so einem Abend um den Spaß und darum zusammen mit den Leuten ne gute Zeit zu haben und wir werden die nächsten Monate auf jeden Fall genießen!

Werdet ihr auch wieder Junge Newcomer Bands bei euch als Support mit haben?

Stefanie: Ja, bei unserer Tour im Mai jetzt haben wir in jeder Stadt eine andere Band aus der jeweiligen Region mit im Vorprogramm. Wir freuen uns drauf und so können die Leute vielleicht auch noch eine Band aus ihrer Gegend kennen lernen, die sie vorher noch nicht kannten.

Sind Singleauskopplungen aus dem neuen Album geplant?

Johannes: Ein- zwei Singles werden wir uns sicher noch raussuchen.

Wo verbringt ihr euren Sommerurlaub, wenn es einen gibt?

Andreas: Auf der Bühne! Wir werden diesen Sommer viel auf Festivals und Open Airs spielen und da werden wir sicher auch den einen oder anderen Sonnenstrahl erhaschen.

Eure Konzerte im Mai sind ja fast schon ausverkauft. Ist eine weitere Deutschlandtour in Planung?

Stefanie: Ja, die Mai- Tour war so schnell ausverkauft, dass wir gleich noch eine November/ Dezember- Tour geplant haben. Also für alle, die keine Karten mehr für den Mai bekommen haben, schaut mal ob im Winter eine Stadt in eurer Nähe liegt! Wir waren eh so lange nicht unterwegs, dass wir uns auf den zweiten Tourteil jetzt schon total freuen.

Es fragte: Stefan Böhnisch

Bei einem deutschlandweiten Bandwettbewerb unter die besten 30 von über 900 Gruppen einzuziehen, davon können viele Nachwuchsbands nur träumen. Die Band Nachspiel hat sich diesen Traum bereits im Jahr 2007 erfüllt. Beim MTV Schooljam konnten sie soweit überzeugen, dass sie ins nationale Onlinevoting einzogen und damit die Ehre der Lausitz verteidigten. Seither ist es wieder ein wenig ruhiger um Sandra, Bella, Flori, Martin, Tine und Anne geworden. Die jugendlichen Musiker werden erwachsen, haben Arbeit oder studieren. Doch die Band greift wieder an- beim Wettbewerb “Sachsen Rockt”. Wieder sind sie auf dem Weg an die Spitze und kämpfen momentan im Onlinevoting um den Einzug ins Finale und damit einen Live- Auftritt, bei dem sie sich vor der Jury beweisen müssen.

Ihr werbt auf MySpace mit dem Slogan „Musik mit Sinn“. Welche Kritik äußert ihr damit an anderen Musikern?

Wir kritisieren damit keine anderen Bands. Jede Band hat ihren eigenen Sinn. Wir singen beispielsweise  nicht, wie andere Bands, über Sexualität und sind vielleicht melodramatischer. Deshalb haben wir uns auch dazu entschieden, deutsch zu singen. Deutsche Texte lassen sich einfach besser und sinnvoller gestalten, weil die deutsche Sprache schwerer zu verarbeiten ist.

Eure letzte CD ist bereits 2007 erschienen. Wann wird es für eure Fans was Neues auf die Ohren geben?

Eigentlich wollten wir die erste CD immer weiterführen, aber vielleicht wird es auch eine Neue geben. Wenn wir genug gute Songs zusammen haben, steht das dann an. Wir wollen auch Live- oder Unplugged- Mitschnitte mit draufpacken und arbeiten daran. Wahrscheinlich wird es also in diesem oder im nächsten Jahr etwas Neues geben.

Wie hoch schätzt ihr euren Bekanntheitsgrad in der Lausitz ein?

Wir denken, eher mittelmäßig. Wer sich für uns interessiert, kennt uns sicher.

Werdet ihr auch im Alltag auf eure Musik angesprochen?

Auf Arbeit passiert das manchmal. Besonders in der Zeit, als wir beim SchoolJam mitgemacht haben, war die Bekanntheit groß, weil wir oft in den Medien erwähnt wurden.

Euer Song „Kind sein ist in“ propagiert das innerliche jung bleiben auch im Alter. Ist das in Hoyerswerda auf Grund des hohen Altersdurchschnitts schwieriger als anderswo?

Es kommt eigentlich weniger auf das Alter an, als auf das Verhalten.  Im Geiste bleibst du frisch, zeigst das aber mitunter nicht in der Öffentlichkeit.

Aber es gibt doch auch ältere Menschen, die gern auf die Jugend schimpfen?!

Dann schimpfen wir eben zurück.  Und sagen uns „nicht grimmig werden“. Der Song soll ja nicht nur auf diese Alterssache anspielen, sondern jeder soll sich seinen Teil dabei denken. Das ist der Sinn von Kunst. Sie soll leben.

Welchen Stellenwert hat die Musik in eurem Leben?

Früher stand sie auf jeden Fall an erster Stelle und die meisten von uns wollten Superstar werden. Heute ist sie unser Hobby.  Mit ihr sind ja innerhalb der Band auch Freundschaften verbunden.

Würdet ihr ihr gern mehr Platz in eurem Leben einräumen?

Wenn wir davon Millionäre werden, dann gern. Oder wenn wir wenigstens davon leben könnten. Und wenn es bedeutet, immer ausschlafen zu können.

Und zuletzt natürlich noch die Frage: Wann und wo kann euch die Lausitzer Fangemeinde in diesem Sommer noch erleben?

Wir spielen am 23. Mai im WK 8, am 21. Juni beim Fête de la musique in Kamenz und am 2. August beim Hausfest der Figaro GmbH in Hoyerswerda. Außerdem haben wir uns für „Sachsen Rockt“ beworben und sind untern den besten 20.

Ein kleiner Silberling mit eigener Musik erhältlich in den Plattenläden, das ist der Traum eines jeden Musikers. Diesen hat sich die Band ConFuse vor Kurzem erfüllen können. Mit Hilfe des SAEK Hoyerswerda produzierte die junge Rockband aus Hoyerswerda ihr erstes Album “Meagre Fare”. Die Platte kann Jeder online über die Homepage der Band und im Musikhaus Haselbauer erwerben. In den vergangenen Jahren als “Planters Punch” Bekanntheit erlangt, hat sich die Musik um Joe, Martin und Christian immer weiterentwickelt. Um dem Tribut zu zollen, änderte die Band ihren Namen. ConFuse ist nun der neue Begriff für Alle, die die Lausitz in Verbindung mit Rockmusik lieben.

Auf eurer Homepage ruft ihr eure Fans dazu auf, der hektischen Welt zu entfliehen. Inwieweit äußert sich diese Hektik in eurem Leben und eurer Heimat- der Lausitz?

Jeder von uns führt ein Leben, in dem Hektik enthalten ist. Martin arbeitet als Industriemechaniker, Joe macht gerade sein Abitur und Christian studiert. Nur an den Wochenenden haben wir Zeit zu entspannen, um beispielsweise mit der Band zu proben. Martin merkt durch seine Arbeit, wie hektisch das Leben ist. In der Woche ist gar nichts. Am Montag gehst du los und bums – ist es wieder Freitag und du hast wieder eine Woche verschenkt, in der du hättest Rockstar sein können.

Euer erstes Album ist kürzlich erschienen. Wie lang hat die Produktion gedauert?

Wir haben im September 2007 begonnen, das Album zu produzieren.

Beschreibt doch mal den künstlerischen Prozess vom ersten Ton bis zur fertigen CD.

Der Prozess war sehr langwierig. Zum Großteil wirklich lustig aber manchmal auch deprimierend. Die ersten Töne entstanden teilweise schon 2005. Wir haben uns gedacht, Lieder aus unserem Stammblock zu nehmen, die wirklich gut sitzen, um diese endlich mal aufzunehmen. Denn wir wollen auch neue musikalische Facetten ausprobiern. In der Zeitung hatten wir vom SAEK (Anm: Dem Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal) eine Anzeige gelesen, in der junge Bands aufgerufen wurden, ihre Aufnahmen in deren Studio zu machen. Während der Aufnahmen lief es an manchen Tagen echt super, an anderen hat uns zum Teil unsere Konzentration oder die Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir haben im Studio des SAEK etwa einmal pro Woche zwei bis drei Stunden aufgenommen. Nachdem es aber das SAEK heute nicht mehr gibt, hat ein Bekannter von uns die Songs gemastert. Anschließend haben wir unsere CD dann in den Händen halten können.

„Meagre Fare“ – zu Deutsch „magere Kost“ habt ihr euer Album genannt. Wie ist die Wahl auf diesen Titel gefallen?

Als wir den neuen Namen für unsere Band gesucht haben, stand „Meagre Fare“ zusammen mit „Confuse“ praktisch im Finale. Da sich aber zwei Drittel der Band für zweiteres entschieden haben und wir den anderen Namen auch irgendwie mit einbeziehen wollten, haben wir unsere erste Platte so genannt. Unser Cover soll den Titel ebenfalls widerspiegeln.

Wie genau meint ihr das?

Der Grundgedanke ist ein Pappkarton, der nach unten aussieht wie eine Villa, nach oben hin einfach zerfranst ist. Das soll Rückschlüsse auf Obdachlose, die praktisch aus solchen Kartons leben, ziehen. Es ist einfach schlimm, dass es in der heutigen Welt noch Obdachlose gibt. Außerdem ist es für Obdachlose ein Zuhause und für Außenstehende nur ein einfacher Pappkarton.

Habt ihr schonmal daran gedacht, euch für diese sozial Benachteiligten zu engagieren?

Dafür sind wir wahrscheinlich zu klein und haben zu wenig Geld. Wir können höchstens mit Kleinigkeiten helfen. Mal einen Euro geben, wenn wir solche Leute auf der Straße sehen oder uns bei Benefizveranstaltungen engagieren.

Wer euch googelt beziehungsweise bei Youtube sucht, findet nicht wenige Einträge. Welche Rolle spielt das Internet für euch?

Die Videos sind meist von Fans, die uns diese zukommen lassen. Wir entscheiden dann, ob wir sie online stellen. Es ist schon wichtig, dass man sich im Internet präsentiert. Was uns freut ist, dass wir nach der Übsersetzung von „confuse“ aus dem Englischen gleich der zweite Eintrag in der Suchmaschine sind. Unter der Woche ist das Internet einfach das, das am meisten genutzte Medium für unsre Fans. Noch wichtiger, als das Netz, sind aber natürlich unsere Auftritte.

Ihr wohnt mittlerweile nicht mehr alle in Hoyerswerda und Umgebung. Wie lassen sich dennoch Proben mit den Entfernungen vereinen?

Wir proben an den Wochenenden und in der Urlaubszeit. Sobald Christian mal längere zeit in der Nähe ist und nicht in Dresden zum Studieren, proben wir dann auch öfter.

In eurem Bandalltag bekommt ihr vor allem durch Jurys bei Bandcontests nicht immer nur positive Kritik zu hören. Wie setzt ihr euch damit auseinander?

Wir freuen uns über Kritik, wenn sie seriös ist. Beim Local Support Band Contest von T-Mobile hat uns die Jury darauf aufmerksam gemacht, dass zum Beispiel unser Zusammenspiel noch ein wenig besser werden muss. Trotzdem stand auch ein Lob von „Blumentopf“, einem der Jurymitglieder, dahinter. Manchmal bekommen wir aber auch Gästebucheinträge, wo ein gewisser Hass dahinter steht. Das ist dann natürlich nicht so toll. Kommentare, die eindeutig unter die Gürtellinie gehen, löschen wir dann auch schonmal. Das ist dann einfach das Los von Personen, die in der Öffentlichkeit stehen.

Euer digitaler Terminkalender ist momentan noch leer. Woran liegt das und worauf können sich eure Fans in nächster Zeit freuen?

Unser Problem ist eindeutig die Terminfindung. Wir wollten vor kurzem nach Fulda fahren, doch Martins Vorarbeiter hat ihm kein Frei gegeben. Oder es waren gerade Uniprüfungen. Das sind alles Gründe, zu Auftritten „nein“ zu sagen. Aber es gibt bald neue Auftritte. Zuerst einmal die Record Release- Party, die wahrscheinlich in Wittichenau stattfinden wird. Nur in der Fastenzeit ist es momentan schwierig, einen Raum zum Feiern zu finden. Wir wollen auf jeden Fall hier in der Nähe spielen, da hier gute Bekannte und unsere Fans wohnen. Am 1. August werden wir in Berlin im Mokum, einer Musikbar spielen. Nach der Abiturzeit soll es dann wieder richtig losgehen. Wenn wir die Termine haben, werden sie alle gleichzeitig ins Netz gestellt.<–>

“Please stop the time, I want to live this moment” (zu Deutsch: bitte halte die Zeit an, ich möchte diesen Moment genießen), das wünschen sich die Jungs von Mac Nash in einem ihrer Songs. Seit nunmehr schon vier Jahren machen the Axel Mac Nash, Paul Mac Nash und Nico Mac Nash zusammen Musik. Die drei jungen Musiker haben als Kellerband begonnen und gewinnen praktisch von Tag zu Tag an Popularität. Nach ihrem Erfolg bei verschiedensten Bandcontests, wie dem New Chance Sachsen konnten sie sich im vergangenen Jahr über einen Plattenvertrag beim Label Motor Digital freuen. Zusammen mit nationalen Größen wie MIA, Polarkreis 18 und Clueso standen sie auf Festivals und Konzerten in ganz Deutschland auf der Bühne. Ihre Heimat, die Lausitz, haben sie jedoch nie aus den Augen verloren.

Wie empfindet ihr bei euren Auftritten das Publikum in der Lausitz?

In der Kufa zum Beispiel haben wir uns immer wie zu Hause gefühlt.

Mittlerweile seid ihr nicht nur in der Region unterwegs, sondern in ganz Deutschland. Im letzten Jahr standen unter anderem Köln und Bonn auf dem Spielplan. Wie unterschiedlich sind die Reaktionen des Publikums über das Land verteilt?

Ja die Reaktionen waren sehr gut gewesen, wenn man bedenkt dass wir in vielen Regionen vorher noch nie unterwegs gewesen sind, hat uns das natürlich sehr gefreut! Die Reaktionen von Ost nach West haben sich eigentlich nicht unterschieden. Es gibt zwar Unterschiede in den Mentalitäten der veschiedenen Regionen aber bei der Musik waren die Reakionen ähnlich positiv.

Was verbindet ihr gerade mit der Lausitz und was habt ihr eurer Heimatregion zu verdanken?

Der Lausitz haben wir auf jeden Fall viel zu verdanken. Schon allein die Fans, die von Anfang an mit dabei sind!
Dann natürlich die musikalische Freiheit und die Umbruchstimmung, die uns ständig zu neuen Songs inspiriert.

Auf welche Highlights konntet ihr im letzten Jahr zurückblicken?

Da steht natürlich die 313 Tour an oberster Stelle, denn auf der Bühne stehen ist das, wofür wir leben.
Dann unser Motor Digital Release Konzert, womit das Jahr 2008 gleich grandios gestartet ist und die super geilen Locations, wie die St.Pauli Ruine in DD oder das Konzert am Strand vom Geierswalder See.

Und mal ganz ehrlich, gibt es auch Kritikpunkte, die an der Lausitz habt? Schließlich lässt euer Song „Dark Soul City“ so etwas anmuten.

Es ist nicht zu übersehen, dass besonders die Jugend wegen Studium oder Jobs aus der Region abwandert und dies ist dann natürlich auch bei diversen Events zu bemerken.

Wie könnten sich diese Kritikpunkte beseitigen lassen?

Eigentlich hat die Politik ja einen Teil dieser Aufgabe zu bewältigen, es müsste halt mehr für die Jugend getan werden, sei das nun freizeittechnisch oder arbeitstechnisch, es is ja klar zu sehen, dass Vieles nur noch für die wachsende Zahl der Älteren ausgelegt wird.

Ihr engagiert euch mit den Einnahmen, die ihr mit euren Songs auf allen legalen Downloadplattformen wie mp3.de, napster.de oder musicload.de macht, für die Kinderkrebshilfe Cottbus e.V. Gibt es noch andere Projekte, die ihr gern unterstützen würdet?

Wir versuchen natürlich, die Leute darauf aufmerksam zu machen, dass es hilfsbedürftige Menschen gibt. Hilfsbedürftige Menschen gibt‘s auch in unserer näheren Umgebung, nicht nur in den entferntesten Gegenden, man braucht ja nur mal nach links oder rechts zu schauen.

Und abschließend ist natürlich ganz wichtig: Was erwartet eure Fans im Jahr 2009?

Auf jeden Fall Mucken ohne Ende in der ganzen Republik und viele neue Songs.