Der Naturschutzbund Deutschland e.V. überraschte seine Anhänger pünktlich zum 1. April mit einer sehr lustigen Pressemitteilung:
01. April 2009 - Der NABU will Wolfsangriffe auf Schafsherden in der Lausitz künftig mit sogenannten Karpaten-Schafen verhindern. Bei den Tieren handelt es sich um ein alte rumänische Nutztierrasse, die sich durch ein starkes Gebiss auszeichnet. Das Karpaten-Schaf (Ovis carpatis) ist aggressiver als seine deutschen Artgenossen, aber als Pflanzenfresser keine ernsthafte Gefahr für Mensch und Tier. Es kann ohne Elektrozäune oder Herdenschutzhunde auch in Wolfsregionen gefahrlos gehalten werden. Die ersten 30 Tiere sollen schon im Mai bei Rietschen angesiedelt werden.
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Quelle: nabu.de
Der Designwettbewerb um das Cottbuser Logo wurde bereits (wie in den Kommentaren im letzten Beitrag schon erwähnt) neu ausgeschrieben. Man ist gespannt und voller Erwartungen wie das neue Logo aussehen wird. Allgemein, was man so mitbekommt, wird sich mehr Bezug zur Stadt und weniger surrealer Schnickschnack erwartet. Es gibt nunmal, und an der Stelle will ich auf den designguide verweisen, Richtlinien und Rahmenbedingungen für gutes Logodesign. Natürlich lebt die Designwelt auch von der rebellischen Ader, im Sinne etwas anders machen zu wollen. Aber – es gibt wie gesagt Rahmenbedingungen, die von führenden Designteams erarbeitet wurden und die für gute Designer nunmal fast verbindlich sein sollten. Denn der Sinn von so einem Logo ist nunmal auch, Menschen emotional zu berühren. Diese Menschen, so finde ich persönlich, sind in der breiten Masse einfach noch nicht reif für so ein derart surreales Konstrukt – was folglich heißt, sie können sich damit nicht identifizieren.
Also hoffen wir auf den 2. Versuch des Designwettbewerbs und möge der Beste gewinnen.
So sieht es also aus! Das neue Cottbuslogo.

Bisher wird das Logo besonders in der Twittersphäre im Internet sehr heiß diskutiert, sogar weltweit!
Es gibt auch schon andere – natürlich ironische – Variationen des Logos. Hier ist unter anderem eins zu sehen.

Hier einige Beispiele wie mit dem Logo der Stadt Cottbus auf Twitter umgegangen wird.
salzgeberfilm: Retweeting @Fontblog: Das neue Logo der Stadt Cottbus wird zum Gespött der Designbranche: http://bit.ly/rVnT
grischka: worst logo ever: http://snipr.com/a5riq
Angeheißt wurde die ganze Diskussion von
fontblog.de. An diesem Beispiel kann man sehr gut sehen, was das Internet als PR-Medium alles kann bzw. nicht kann. Denn PR machen kann im Internet prinzipiell jeder, nur den gewünschten Effekt erzielen, kann nicht jeder.
Der Rügenbote berichtet in seinem Beitrag Rückkehr von Wolf, Bär und Luchs unter anderem über die Wölfe in der Lausitz.
“[...] Schwerpunkt liegt dabei auf der sächsischen Lausitz, wo 2008 die inzwischen fünfte Wolfsfamilie gegründet wurde. Doch auch zahlreiche andere Bundesländer, wie etwa Brandenburg, Bayern, Niedersachsen oder seit diesem Jahr auch Hessen, können sich wieder als „Wolfsländer“ bezeichnen. [...]“